11.01.2023

Mit Muße durch die imposanten Dolomiten

Felsenpfad und Keltenweg bilden die „Gerolsteiner Acht“ in der Eifel


Sich Zeit zu nehmen ist eine unserer wertvollsten Fähigkeiten, die wir zu oft vernachlässigen. Daran knüpft das Muße-Pfad-Projekt des Natur- und Geoparks Vulkaneifel an, das zum Müßiggang im besten Sinne des Wortes auffordert. In der Landschaft aus Vulkanen, Maaren, Wäldern und Felsen gibt es sechs Vulkanpfade, die gleichzeitig auch Mußepfade sind. Der Genuss, sich Zeit zu nehmen für Landschaft, Leute und Geschichten ist zugleich die Philosophie der Wege. Große rote Tafeln markieren die Mußeplätze auf den Wegen. Auf diesen Erlebnislandkarten erzählen jene die Geschichten, von denen man es am wenigsten erwartet hat: das Feuer, die Luft, das Wasser, der Wald, das Maar, der Tuffwall oder die Kraniche. Jeder der Muße-Pfade widmet sich einem bestimmten Thema.

Einer dieser Mußepfade ist die „Gerolsteiner Dolomiten-Acht“, die sich aus zwei Rundwanderwegen zusammensetzt, die von oben betrachtet eine Acht bilden. Oberhalb von Gerolstein ist das der sieben Kilometer lange Felsenpfad und unterhalb der Eifelstadt der neun Kilometer lange Keltenpfad.

Auf der Schleife des Gerolsteiner Felsenpfades gilt es, ein Kalkriff zu erwandern. Die Felsnasen von Hustley, Munterley, Drohender Lay, Großer Kanzel und Auberg sind das Wahrzeichen der Stadt Gerolstein. Die Gerolsteiner Dolomiten sind zwar nicht so hoch wie die Dolomiten in Italien, aber ihre Entstehungsgeschichte und die Form der Felsen entsprechen denen der Alpen.

Wasserschatz in Basaltklüften, Ritzen und Höhlen

Der Fluss Kyll und die Gerol-Steine sind das Thema und das Symbol auf dem Mußepfad „Gerolsteiner Dolomiten-Acht“. Der Wasserschatz der Kyll lagert in einem riesigen unterirdischen Wasserreservoir in Basaltklüften, Ritzen und Höhlen. Oberirdisch tritt er als Drees, Born oder Heilquelle zutage. Frei nach dem Sprichwort „Steter Tropfen höhlt den Stein“ eröffnet sich ein Blick in die Unendlichkeit und führt vielleicht zu der Erkenntnis, dass sich Beharrlichkeit auszahlt. 

Ebenso beharrlich wusch das Wasser die Dietzenley auf der gegenüberliegenden Seite der Kyll heraus. Dort führt der Gerolsteiner Keltenpfad auf das kleine Plateau eines alten Vulkanschlotes.

Neben der Helenenquelle befinden sich drei weitere Mußeplätze auf der Gerolsteiner Dolomiten-Acht: Am Juddekirchhof, an der Munterley und an der Dietzenlay. Leicht zu erkennen sind sie an den großen roten Erlebniskarten, auf denen der Fluss, der Baum und der Vulkan die Erdgeschichte aus ihrer Sicht erzählen.

Weitere Mußepfade in der Vulkaneifel sind der Maare-und-Thermen-Pfad in Ulmen, der Hochkelberg Panorama-Pfad in Nohn, der Schneifel-Pfad in Kronenburg, der Vulkan-Pfad in Jünkerath und der Vulcano-Pfad in Schalkenmehren.

Weitere Infos gibt es online unter www.rlp-tourismus.de/eifelwww.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/vulkaneifel-pfad-gerolsteiner-dolomiten-acht-keltenpfad und www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/vulkaneifel-pfad-gerolsteiner-dolomiten-acht-felsenpfad sowie www.rlp-tourismus.com/de/geschichten/die-gerolsteiner-dolomiten  

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