20.08.2020

Rheinhessen - Hiwwel, Vinotheken und Nibelungen

Das „Land der 1000 Hügel“


(rpt) Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Dort, wo der Rhein einen eleganten Bogen schlägt, umschließt die Region die Städte Mainz, Worms, Alzey und Bingen. Auf Ausflügen zu Fuß oder mit dem Rad ist es zu einem gastlichen Weingut niemals weit.

Viele Vinotheken tragen das Gütesiegel „Rheinhessen Ausgezeichnet“, das für fachkundige Beratung beim Weinkauf, außergewöhnliche Architektur und authentische Atmosphäre steht. Gäste dürfen dort nicht nur mit hervorragenden Weinen rechnen, sondern erhalten auch Informationen und Tipps zu den schönsten Plätzen in der Region.

Die sanft gewellte rheinhessische Landschaft zwischen der flachen Rheinebene und den Plateaus der höchsten Weinberge sind der Grund, warum Rheinhessen auch das „Land der 1000 Hügel“ genannt wird. Keiner kann genau sagen, ob es wirklich tausend Hügel sind, aber es sind viele. Eine der schönsten Arten diese Weinlandschaft zu erkunden ist es, in die Wanderschuhe zu schlüpfen und sich auf eine der Rundtouren Rheinhessens zu begeben. Weil die Rheinhessen zu den Hügeln „Hiwwel“ sagen, bekamen die Rundwege den Namen „Hiwweltouren“.

Auf dem 164 Kilometer langen Radweg „Hiwwel-Route“ von Bingen im Nordwesten über Mainz nach Wörrstadt und Alzey und bis in den Südosten nach Worms schlägt die Route in vier Tagesetappen zwei große Bögen durch Rheinhessen.

Mainz ist die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt. Gemeinsam mit Rheinhessen ist sie Mitglied im Great Wine Capitals Network, das die zehn exklusivsten Weinbaustädte der Welt verbindet.

Der schönste Weg in die Landeshauptstadt führt über die Theodor-Heuss-Brücke mit Blick über die Türme der Stadt. Das sandsteinrote Kurfürstliche Schloss und das Deutschordenshaus am Rheinufer erinnern an die Blütezeit der einstigen kurfürstlichen Residenz.

Erbaut nach dem Vorbild von St. Peter in Rom ist der Dom zu Mainz der Star der Stadt und war es zu allen Zeiten. Sieben Könige wurden in ihm gekrönt und sieben Mal brannte er ab. Das im Lauf der Jahrhunderte gewachsene „Domgebirge“ aus rotem Sandstein ist das Wahrzeichen der Hauptstadt von Rheinland-Pfalz. Besonderer Anziehungspunkt ist die als „schöne Mainzerin“ berühmt gewordene Mariendarstellung in der Kettelerkapelle. An den Pfeilern und Wänden in Kirche und Kreuzgang sind Grabplatten aus zehn Jahrhunderten zu bestaunen.

Die Plätze rund um den Dom sind dienstags, freitags und samstags für den Mainzer Wochenmarkt reserviert. Beim Bummel über den Liebfrauenplatz zum Marktplatz und Höfchen duftet es an jeder Ecke anders, mal aromatisch nach Obst, am Oldtimerbus mit der Kaffeerösterei verführerisch nach Espresso oder nach ungezählten Arten von Blumen.

Zu allen Jahreszeiten ist die Rheinpromenade Bummelmeile und Treffpunkt von Mainzern und ihren Gästen. Das junge Gesicht der Universitätsstadt prägen die vielen Studenten. Benannt ist die Universität nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Johannes Gutenberg, Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern.

Worms dagegen, weiter südlich gelegen, ist die „Stadt der Religionen“. Dort stritten Königinnen, hielten Kaiser Hof und brachen Kirchenfürsten den Stab über Quertreiber wie den Reformator Martin Luther. Als Nibelungenstadt pflegt sie wie keine andere Stadt in Deutschland das Kulturgut der Heldensagen. Als eine der ältesten Städte Europas war sie das Zentrum der mittelalterlichen Welt und christlichen Gelehrsamkeit. Im Wormser Dom wurde 1048 Papst Leo IX. gewählt und 1521 der Reichstag zu Worms abgehalten, in dessen Ergebnis Martin Luther von Kaiser Karl V. als vogelfrei erklärt wurde, weil er seiner Lehre nicht abschwor.

Der berühmte Baumeister Johann Balthasar Neumann hinterließ mit dem Dom seine kühne architektonische Handschrift. St. Peter gehört gemeinsam mit den Domen in Mainz und Speyer zu den drei romanischen Kaiserdomen in Rheinland-Pfalz und trägt den päpstlichen Ehrentitel „Basilica minor“.

Ein Teil der Nibelungensage spielt sich in Worms ab: Nachdem er einen Drachen getötet und den Schatz der Nibelungen erobert hat, kommt der junge Siegfried aus Xanten an den Königshof von Worms, um Kriemhild zu heiraten. Es gibt kein Happyend, denn der eigentlich unverwundbare Siegfried wird hinterrücks ermordet und Hagen von Tronje versenkt den Schatz von unschätzbarem Wert im Rhein. Damit das niemand vergisst, wird die Szene mit einem Denkmal am Rheinufer in Bronze auf ewig festgehalten. Die Nibelungen sind Worms ein ganzes Museum am Fischerpförtchen wert. Vor der Kulisse des Doms und mit dem als Deutschlands schönstes Theaterfoyer gepriesenen Heylshofpark sind seit 2002 die jährlichen Nibelungen-Festspiele das Sommerhighlight der Stadt.

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