19.05.2022

Das Rom an der Mosel

Trier war die zweite Hauptstadt des Römischen Reichs


Trier an der Mosel war einst ein Zentrum des römischen Weltreichs. Von hier aus wurde die Hälfte des Imperiums Romanum regiert, mit antiken Prachtbauten, deren Spuren bis zum heutigen Tage sichtbar sind. Ein zweites Rom, am Ufer der Mosel, mit dem lateinischen Namen Augusta Treverorum. Keine Stadt in Deutschland ist älter, das Gründungsdatum liegt über 2000 Jahre zurück.

Kaiser Konstantin und seine Sakralbauten

1986 wurden die römischen Baudenkmäler Triers unter den Schutz der UNESCO gestellt. Ein Weltkulturerbe, zu dem auch zwei der bedeutendsten Sakralbauten in der Stadt gehören: der Dom und die Liebfrauenkirche. Beide haben römische Wurzeln. Der Dom geht auf eine unter Kaiser Konstantin errichtete Basilika zurück. Im Mittelalter wurde er dann in großen Teilen im spätromanischen Stil umgebaut. Auf dem Gelände der Liebfrauenkirche stand eine römische Doppelkirche, die 1230 unter Erzbischof Theoderich von Wied abgerissen und neu aufgebaut wurde. 
Das bekannteste aller römischen Baudenkmale in Trier ist die Porta Nigra, ein 170 nach Christus errichtetes Stadttor, das als das am besten erhaltene Bauwerk seiner Art in Deutschland gilt. Im Mittelalter war die Porta Nigra zu einer Kirche umgebaut worden, in napoleonischer Zeit kam es zu einem Rückbau und zu einer Freilegung des römischen Baukörpers. Er verleiht seiner Umgebung durch seine besondere Gestaltung auch heute noch ein historisch anmutendes Flair. Zum römischen UNESCO-Welterbe zählen ferner die Kaiserthermen, die Barbarathermen, das Amphitheater, die Konstantinbasilika und die Römerbrücke. Etwas außerhalb der Stadt steht die Igeler Säule, ein reich verziertes römisches Grabdenkmal, das an seinem Originalstandort erhalten blieb.

Kostenlose Führungen am Welterbetag

Besucher haben die Möglichkeit, die Welterbestätten in Trier und Umgebung am 5. Juni eindrucksvoll zu erleben. Am UNESCO-Welterbetag werden zahlreiche kostenlose Führungen mit folgenden Startzeiten angeboten: Igeler Säule (10.30 Uhr, 15 Uhr), Porta Nigra (11.30 Uhr), Dom (13 Uhr), Liebfrauenbasilika/ Barbarathermen (14 Uhr), Konstantinbasilika (14.45 Uhr und 16.15 Uhr). Der Codex-Egberti, ein frühmittelalterliches Dokument, das zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt, kann an diesem Tag auf einem virtuellen Rundgang der wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier erlebt werden. Von 11 bis 12 Uhr macht vor der Porta Nigra auch das UNESCO-Glücksrad Station. Hier darf man mit raten, es gibt Preise zu gewinnen.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/mosel 


Detaillierte Informationen zu den Welterbestätten unter www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/themenweg/basislager-trier-unesco-welterbe-route-trier-/15170056/, www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Dom-UNESCO-Welterbe_Trier-Stadt-Trier/infosystem.html, www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Liebfrauenkirche-UNESCO-Welterbe_Trier-Stadt/infosystem.html und www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Porta-Nigra-UNESCO-Welterbe_Trier-Stadt-Trier/infosystem.html

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Kategorien: Pressedienst, Mosel, Kultur,

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