19.08.2020

Das Naheland - Edelsteine, Wein und Klosterfrau

Das funkelnde Schmuckkästchen von Rheinland-Pfalz


(rpt) Das Naheland ist das funkelnde Schmuckkästchen von Rheinland-Pfalz. Rund um Idar-Oberstein präsentieren Museen und Achatschleifen die Pracht der Edelsteine, die hier seit alters her zu wunderschönen Schmuckstücken verarbeitet werden.

Die rund 50 Kilometer lange Deutsche Edelsteinstraße verbindet alle Orte, die von der Edelsteinverarbeitung geprägt sind. Dort kann man in über 60 Edelsteinschleifereien den Künstlern und Handwerkern über die Schulter schauen. Auf einer Strecke von rund 20 Kilometern Länge standen vor über 100 Jahren zwischen Allenbach und Oberstein bis zur Mündung des Idarbaches in die Nahe 48 Wasserschleifen. Eine davon ist die „Historische Weiherschleife“ vor den Toren Idar-Obersteins. Sie ist heute Museum. Bei Führungen werden dort den Besuchern alle Handgriffe gezeigt, die nötig waren, um aus dem Rohedelstein ein Juwel zu machen. Die Achatschleifer der Region schufen mit Können, Fleiß und Pioniergeist einen einzigartigen Industriezweig, der Idar-Oberstein als Edelsteinmetropole weltbekannt machte. Stundenlang lagen sie auf dem traditionellen Kippstuhl und waren außerdem den ganzen Tag über den lauten Schleifgeräuschen ausgesetzt. Neben anderem Handwerkszeug und den großen Schleifrädern kann man diesen Kippstuhl in der „Historischen Weiherschleife“ besichtigen. Auf dem Mineralienschürfplatz, der mit Mineralien aus aller Welt bestückt ist, kann man mit großen Sandsieben selbst nach den begehrten Mineralien suchen. Der Erfolg ist garantiert. An großen Sandstein-Schleifrädern wird den Funden der letzte Schliff gegeben. Auch ein altes Polierrad ist vorhanden, um den Edelsteinen jenes faszinierende Feuer zu entlocken, das alle Mineralienfreunde so begeistert.

In der Edelstein- und Schmuckstadt Idar-Oberstein sind Tradition und Vielfalt im Deutschen Mineralienmuseum, im Deutschen Edelsteinmuseum und in der Edelsteinerlebniswelt in glitzernden Ausstellungen zusammengefasst.

Die Höhenzüge des Soonwaldes, des Hunsrücker Hochwaldes und des Nordpfälzer Berglandes sind die Hüter des Weinbaugebietes Nahe. Von Martinstein bis Bingen säumen die Weinberge das Naheufer ebenso wie an ihren Nebenflüssen Guldenbach, Gräfenbach, Glan und Alsenz. Von der Quelle der Nahe bis zu ihrer Mündung in den Rhein führen rund um den Wanderweg „Soonwaldsteig“ Vitaltouren und Traumschleifen. Diese Wege drehen ihre Runden zum Beispiel auf den Spuren des Mittelalters bei Herrstein oder zeigen auf der Vitaltour „Stein, Wein & Farbe“ in den Weinbergen um Wallhausen, wie das milde Klima und die besonderen Bodenstrukturen die Trauben zu charaktervollen und harmonischen Weinen reifen lassen.

Die Bergkuppe zwischen den Orten Odernheim und Staudernheim nahe Bad Sobernheim beeindruckt allein mit ihrer landschaftlich reizvollen Lage. Dort hinauf führt ein Weg durch hohe Fichten, Mammutbaum und schwarzen Holunder zum Benediktinerkloster Disibodenberg. Dort verbrachte Hildegard von Bingen, eine der bekanntesten Frauen des Mittelalters, als Nonne ihr halbes Leben. Der Disibodenberg liegt auf halber Strecke des 137 Kilometer langen Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges, der in Idar-Oberstein an der Nahe beginnt und in Bingen am Rhein endet. Auf der abwechslungsreichen Strecke durch Weinberge, Wald und Felder passiert er Klöster, Kirchen, Burgen, Museen und Kräutergärten, die mit dem Wirken der Äbtissin, Visionärin und Naturheilkundlerin verbunden sind.

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