24.11.2021

Gläserner Glanz am Weihnachtsbaum

In Monschau in der Eifel pflegt eine Glashütte das uralte Handwerk


(rpt) Mit einem langen Stab holt Glasbläser Fernando Costa in der Eifel einen glühenden Klumpen aus dem Schmelzofen. Pfeife heißt dieser Stab, den er geschickt in seinen Händen dreht. Aus der heißen Masse formt er durch Ziehen, Kneifen und Blasen besondere Schalen, Vasen und Figuren. Auch Glas-Weihnachtskugeln, in denen sich die Kerzen auf besondere Weise spiegeln, sind dabei. Fernando Costa beherrscht das uralte und schweißtreibende Handwerk des Glasbläsers. Davon können sich Besucher in der römischen Glashütte Monschau in der Eifel selbst überzeugen und ihm bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Ein beeindruckendes Schauspiel mit langer Tradition. 

Mit den Römern verbreitete sich die Technik

Schon bei den ägyptischen Pharaonen wurden vor rund 5.000 Jahren Amulette und Glasperlen als Grabbeigaben entdeckt. Eine technische Revolution läuteten die Phönizier vor etwa 2.000 Jahren ein: Sie entwickelten ein Blasrohr, das bis heute eines der Hauptwerkzeuge für Glasmacher ist. Die Römer, die auch bis nach Monschau in die Eifel kamen, verbreiteten diese Technik – und sie wird bis heute dort bewahrt. 

Doch trotz aller Tradition geht man mit der Zeit. Der Umwelt zuliebe wird in Monschau nämlich kein Glas aus Sand, Pottasche und Kalk hergestellt. Der Betrieb schmilzt ausschließlich ganz fein sortierte Scherben. Kobaltoxid, Eisen, Chromoxid, Kupfer, Selen und Silberverbindungen sorgen dann für die schönen Farben in den Kunstwerken, die nicht nur zur Weihnachtszeit ihren besonderen Zauber entfalten. Die Glashütte Monschau hat für Besucher am Wochenende und wochentags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. 

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/eifel und www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Glashuette-Monschau_Monschau/infosystem.html sowie unter www.rlp-tourismus.de/winter-in-rheinland-pfalz

 

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