21.09.2022

Eintauchen in die antike Metropole Augusta Treverorum

In Trier an der Mosel erinnern Monumentalbauten an die alten Römer


(rpt) Das sagenumwobene Weltreich der Römer hatte gewaltige Ausmaße. Sie gründeten die Stadt Augusta Treverorum - das heutige Trier - die sich zur größten römischen Ansiedlung nördlich der Alpen entwickelte. Von 286 an war Trier Kaiserresidenz, später Sitz der Praefectura Galliarum, der obersten Behörde des römischen Westreichs. Von Schottland bis Marokko, also die Hälfte des Imperiums, wurde von hier aus regiert. Von dieser Bedeutung zeugen antike Monumentalbauten, wie die Kaiserthermen, die Porta Nigra, der Trierer Dom und die Konstantinbasilika, die längst zum UNESCO-Welterbe zählen. 

Wo Gladiatoren miteinander kämpfen

In kaum einer anderen Stadt lässt sich das Leben in einer antiken Metropole so gut nachvollziehen wie in Trier. Wie einst die Römer können Besucher durch die Porta Nigra in die Stadt schreiten und staunend zur Decke der kolossalen Konstantinbasilika hinaufschauen, die dem Kaiser und seinen Vertretern einst als Audienzhalle diente. Im Amphitheater kann man mit einem römischen Zenturio - einem damaligen Offizier - auf Zeitreise gehen und dabei sein, wenn Gladiatoren miteinander kämpfen. 

Prachtvolle Gutshöfe an der Mosel

Über die Mosel wurde die Stadt mit ihren vielen Einwohnern versorgt und umgekehrt Waren in andere Regionen des römischen Reiches exportiert. Der Fluss bildete die Lebensader, deren Ufer prachtvolle Gutshöfe säumten. Tempelanlagen und Festungen thronten auf den Höhenzügen, dazwischen erstreckten sich grüne Weinberge. Direkt unterhalb der Reben kelterten die Römer die Trauben, verluden den Most auf Schiffe und schafften ihn nach Trier in die Weinkeller. Deshalb gibt es heute noch römische Kelteranlagen in den besten Weinlagen. 

Gründe für den Untergang

Warum das gewaltige Imperium später zerfiel und seine Metropolen verwaisten, dieser Frage geht die große Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ in Trier nach. Noch bis zum 27. November ist sie in gleich drei Museen zu sehen. Das Rheinische Landesmuseum beheimatet die zentrale Ausstellung “Der Untergang des Römischen Reiches”, das Stadtmuseum Simeonsstift widmet sich dem Erbe Roms mit “Visionen und Mythen in der Kunst” und das Museum am Dom richtet seinen Blick auf das Thema "Im Zeichen des Kreuzes - Eine Welt ordnet sich neu”. Mit internationalen Exponaten wird die Geschichte vom 3. bis zum 5. Jahrhundert lebendig, aber sie schlägt auch den Bogen zum Heute und zeigt, welche römischen Traditionen in veränderter Form erhalten geblieben sind. Dazu gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, das von Theaterstücken bis zum kulinarischen Event reicht, bei dem ein mehrgängiges römisches Essen kredenzt wird.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/mosel und www.rlp-tourismus.com/de/veranstaltung-1/event/20220921/Der-Untergang-des-roemischen-Reiches_Trier-Stad/event.html 

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