01.04.2021

Zeitreise im Westerwald

Historische Häuser und neue Ausstellung im Landschaftsmuseum Hachenburg


(rpt) Im Landschaftsmuseum Westerwald wird seit 1976 alles Typische des Gebietes zwischen Sieg, Lahn und Rhein aus Historie, Kunst und Natur gesammelt und gezeigt. Inzwischen bilden acht historische Gebäude, die an ihrem einstigen Standort ab- und in Hachenburg wieder aufgebaut wurden, ein eigenes kleines Westerwalddorf voller Kulturgeschichte vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.

Das Mühlenhaus (1700) aus Dornburg-Frickhofen bildet mit der Scheune aus Sainscheid (1680), dem Backhaus Büdinger Mühle (1850) und der Ölmühle aus Frickhofen (1750) eine typische Gehöftgruppe. Gleich nebenan steht das Westerwalder Kleinhaus mit einer Grundfläche von nur 50 Quadratmetern, das an die bescheidenen Wohnverhältnisse der Bergleute, Steinbrucharbeiter, Wanderarbeiter, Landgänger und Hausierer erinnert, die nebenbei eine kleine Landwirtschaft betrieben. In den 1990er-Jahren kam das Schulgebäude aus Obermörsbach ins Landschaftsmuseum. Uralt ist auch das langgestreckte Haus Norken, das gar nicht weit von Hachenburg 1723 gebaut wurde. Das Hofgartenhaus ist die Keimzelle des Museums und das einzige Gebäude im Landschaftsmuseum, das nicht versetzt oder nachgebaut wurde. Dort hatten die Gärtner ihr Domizil, die sich um den Schlosspark kümmerten.

Basalt, Steinzeug und Wolf Pierre Luigi

Im September 2020 eröffnete im Obergeschoss des Eingangsgebäudes die Dauerausstellung zur Geschichte des Westerwaldes. Vom eiszeitlichen Höhlenbären und Riesenfisch spannt sich der Bogen über den Basaltabbau, die Forstwirtschaft und die Kannenbäcker bis in die jüngste Vergangenheit. Star der Ausstellung ist der aus Norditalien eingewanderte Wolfsrüde Pierre Luigi. Nach rund 130 Jahren war er im April 2012 der erste Wolf, der im Westerwald gesichtet, aber leider abgeschossen wurde.

Das Landschaftsmuseum bietet neben Führungen übers Jahr viele Mitmachprogramme an, bei denen vor allem Kinder hautnah erleben, wie das Leben im Westerwald anno dazumal aussah.

Das Landschaftsmuseum Westerwald hat ab dem 11. April regulär von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 Euro, für Kinder zwischen 6 und 17 Jahren 1 Euro. Auf dem Museumsgelände und in den Häusern besteht zurzeit Maskenpflicht. Der Besuch ist nur mit Voranmeldung unter 02662/7456 möglich.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/westerwald, https://www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Landschaftsmuseum-Westerwald_Hachenburg/infosystem.html

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