19.02.2021

Stadtschröter, Weinköniginnen und unterirdische Keller

Die Tradition des Weinbaus wird an der Mosel spannend inszeniert


Rheinland-Pfalz ist das Weinland Nummer Eins in Deutschland. Sechs der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete liegen im Bundesland, durch das sowohl Rhein als auch Mosel fließen. Von der langen und traditionsreichen Geschichte des Weinbaus an der Mosel erzählen die Stadtschröter von Traben-Trarbach. Der Beruf des Schröters war typisch für diese Gegend.

Um mit den regionalen Weinen handeln zu können, mussten die vollen, häufig 26 Zentner schweren Holzfässer die schmalen und steilen Kellertreppen hinauf transportiert werden. Sie wurden "heraufgeschrotet" und auf Fuhrwerke und Schiffe verladen. Das Wort „schroten“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet schleifen und ziehen. Die Arbeit war hart und riskant, nicht selten wurden die Schröter bei Unfällen verletzt. Im 19. Jahrhundert wurde die Weinpumpe erfunden und das Schroten, und somit der Beruf des Schröters, überflüssig.

Doch auch heute spielen die Schröter in Traben-Trarbach noch eine wichtige Rolle. Die Zunft der Stadtschröter hat es sich zur Aufgabe gemacht, zünftiges und moselländisches Brauchtum zu pflegen, zu erhalten und zu leben. Dazu gehört auch die Ausrichtung des alljährlich am Jakobstag im Juli stattfindenden Fests zu Ehren des Heiligen Jakobus. Er ist der Schutzpatron der Stadtschröter. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Krönung der Stadtweinkönigin von Traben-Trarbach.

Und auch zum Ende eines Jahres wird eine besondere Veranstaltung geplant. Dann erstrahlen in der Regel die Keller in Traben-Trarbach in einem ganz besonderen Licht. Der unterirdische "Mosel Wein Nachts Markt" von Ende November bis Anfang Januar, bei dem sich alles um die Themen Wein, Genuss und Kultur dreht, lädt zum gemütlichen Verweilen und weihnachtlichen Genuss unter Tage ein.

Auch abseits der Weihnachtszeit können die Gäste der Moselregion Traben-Trarbach / Kröv in die spannende Unterwelt abtauchen. In allen Orten der Region befinden sich noch gut erhaltene Keller, die auch im Jahr 2021 nach dem aktuellen Lockdown wieder besichtigt werden können. Im mystischen Halbdunkel erfahren die Besucher bei geführten Touren durch die unterirdischen Gewölbe fesselnde Geschichten zum historischen Weinbau und zur alten Kellertechnik. Es ist schon etwas ganz Besonderes, einen Keller am Moselufer zu betreten, verschiedene Bauwerke zu unterqueren, um dann in einem Winzerhof wieder ans Tageslicht zu gelangen.

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Kategorien: Pressedienst, Mosel-Saar, Kultur, Kulinarik,

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