23.03.2022

Römische Grenzgänge im Westerwald

Rundweg im Limesdorf Hillscheid zu Wachturm und Kastell


 Auf einer Länge von rund sieben Kilometern durchquert der Obergermanisch-Raetische Limes die Gemarkungen Höhr-Grenzhausen und Hillscheid im Westerwald. Auf diesem Abschnitt gab es insgesamt 14 steinerne Wachtürme und zwei Limes-Kleinkastelle. Lange bevor die UNESCO auf den Limes aufmerksam wurde, bauten die Hillscheider 1994 anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums der Gemeinde den Limesturm am Wachposten 1/68 entsprechend der archäologischen Erkenntnisse wieder auf. Direkt neben dem Limesturm werden in einem Pavillon die Ausstellung „Von Rom zum Rhein“ und im „Hortus Rusticus“ ein römischer Nutzgarten gezeigt. Solche Gärten gehörten zu jedem römischen Anwesen und versorgten die Soldaten am Grenzturm mit Obst, Gemüse und Kräutern. Beim Rundgang durch die Gartenanlage wird schnell deutlich, wie viele Pflanzen die Römer kultivierten und in unseren Landen heimisch machten.

Rundwanderung zu Wachturm und Kastell

Ein rund acht Kilometer langer Wanderweg dreht eine Runde durch den Hochwald zu den Fundamenten des Limesturmes 1/69, vorbei am Standort des Turmes 1/70 und zum Kastell, das in seinen Außenmauern wieder sichtbar gemacht wurde. Auch ein Teilstück der Limesbefestigung mit Palisade, Graben und Wall sowie die Grundmauern des Turmes 1/71 sind rekonstruiert. Von dort führt der Weg parallel zum Limes weiter zu einem gut erhaltenen Originalwall und dem Standort des Turmes 1/72. Zwischendurch gibt es neben der römischen Geschichte auch viele Informationen zur Hillscheider Ortsgeschichte, die eng mit der Töpfertradition im Kannenbäckerland verbunden ist. Der Limesturm und die Ausstellung „Von Rom zum Rhein“ sind an Wochenenden und Feiertagen ab April bis Ende Oktober von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Infos gibt es online unter www.rlp-tourismus.de/westerwald und www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/wanderung/kannenbaeckerland-auf-den-spuren-der-roemer-am-hillscheider-limespfad/56111461/

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