28.04.2021

Böser Streich

Wie die Hexenklamm in der Westpfalz zu ihrem Namen kam


(rpt) Ein Fuhrmann bewegte sich zur Geisterstunde durch eine Felsenschlucht im westlichen Pfälzerwald. Dabei verirrte er sich hoffnungslos und fuhr immer wieder den gleichen Weg, ohne auch nur einen Meter voranzukommen. Die Hexen im Wald lachten sich derweil ins Fäustchen, sie hatten dem armen Mann einen Streich gespielt. Als er fast schon mit seinen Nerven am Ende war, erlösten sie ihn schließlich.

Am Rande des Pfälzerwalds

Der Sage nach soll die Hexenklamm so zu ihrem Namen gekommen sein. Sie liegt am Westrand des Pfälzerwaldes, ganz in der Nähe von Pirmasens, dort wo der Wald allmählich in die Bauernlandschaft des Westrich übergeht. Der wiederum hat seinen Namen daher, weil er ganz im Westen liegt, fast schon an der Grenze zu Frankreich. Auf dem 7,1 Kilometer langen Premiumwanderweg Hexenklamm begegnet man deshalb auch Spuren des alten Westwalls aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wunderbarer Wanderweg

Sein Kernstück ist natürlich jene Felsenklamm, die dem Fuhrman so zu schaffen machte. So unheimlich sie bei Nacht sein mag, so faszinierend ist die Hexenklamm bei Tageslicht: Ein malerischer Wasserlauf hat sich dort in den Harschberg eingeschnitten und einen verwunschenen Kessel hinterlassen. Dort gibt es heute kleine Wasserfälle, moosbewachsene Gesteinsformationen und einheimische Orchideen. Der Wanderweg beginnt am Sportplatz in Pirmasens-Gersbach, führt über die Stockwaldhütte des Pfälzerwald-Vereins zu wunderbaren Aussichtspunkten. Ein kurzweiliges Vergnügen auch für Familien, die ein kleines Abenteuer für ein paar schöne Stunden suchen.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/pfalz sowie unter www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/wanderung/hexenklamm-premiumwanderweg-pirmasens/23411983/

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Kategorien: Pressedienst, Pfalz, Wandern, Familie, Natur,

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