26.02.2021

Romantic Cities: Romantic Cities auf der ITB Berlin NOW

2.000 Jahre Hochkultur modern inszeniert


Wenn das weltweit größte Branchentreffen der Tourismuswirtschaft, die ITB, dieses Jahr im März erstmals seine „virtuellen Tore“ öffnet, sind auch die Romantic Cities mit dabei. Vom 9. – 12 März präsentiert sich die Marketingkooperation mit ihren Partnern auf der digitalen ITB Berlin NOW. Zu den Romantic Cities zählen die rheinland-pfälzischen Städte Idar-Oberstein, Koblenz, Mainz, Speyer, Trier und Worms sowie die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE). Im Rahmen der landesweiten Jahreskampagne „Schatzkammer Rheinland-Pfalz“, mit dem Themenschwerpunkt „Wege zu den Ursprüngen“, präsentieren die romantischen Städte zwischen Rhein und Mosel ihre Neuigkeiten.

Dabei werden die Geschichten und historischen Schätze der einzelnen Städte hervorgehoben. Immerhin gibt es viel zu erzählen, denn die Hälfte der zehn ältesten Städte Deutschlands gehört zu den Romantic Cities. Dass diese nicht nur kulturell zu begeistern wissen, sondern aufgrund ihrer Lage auch die Verbundenheit zur Natur verkörpern, liegt auf der Hand und zeigt sich direkt in der ersten Geschichte.

In Idar-Oberstein dreht sich dieses Jahr vieles um die Heilige und Universalgelehrte Hildegard von Bingen. Hier in der Edelsteinstadt beginnt auch der beliebte und rund 137 kilometerlange Hildegard von Bingen Pilgerweg, welcher schließlich am UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal sein Ende findet. In Zeiten des Mittelalters galt der Rhein nicht nur als Machtzentrum, sondern auch als entscheidender Wirtschaftsweg. Heute lockt das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal  vor allem Wanderer und Naturbegeisterte zu sich. Apropos UNESCO-Welterbestätte – davon gibt es in Rheinland-Pfalz stolze vier Stück. Eine davon befindet sich in Trier. Die Ursprünge der Kaiserstadt gehen nämlich auf die Römer zurück, die die Stadt im Jahre 16 v.Chr. gründeten. Da die römischen Baudenkmäler noch heute so gut erhalten sind, wurden sie 1986 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.

Ein Stück Weltgeschichte wurde auch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz geschrieben. Mit Johannes Gutenberg zählt nämlich einer der größten Erfinder zu den wohl bekanntesten Söhnen der Stadt. Hier erzählt unter anderem das Gutenberg-Museum von den Anfängen des modernen Buchdrucks. Ähnlich prägend war Martin Luther, der mit seinen 95 Thesen die Reformation der Kirche initiierte. In Worms, das vor allem für seine alljährigen Nibelungenfestspiele bekannt ist, jährt sich dieses Jahr ein besonders entscheidendes Ereignis. Im Jahr 1521 musste Martin Luther hier auf dem Reichstag seine Schriften verteidigen, woraufhin er anschließend auf die Wartburg flüchtete. Zum 500. Jahrestag greifen daher auch die diesjährigen Nibelungenspiele dieses Thema auf.

Auch das jüdische Erbe ist in den Romantic Cities noch heute greifbar. Vor allem in Speyer, dem ehemaligen Zentrum des europäischen Judentums. Daran erinnert unter anderem die älteste erhaltene Mikwe in ganz Europa. Mainz, Worms und Speyer wurden im Mittelalter von den Juden als die SchUM-Städte bezeichnet, dessen Bezeichnung sich aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Namen der drei Städte zusammensetzt. Sie waren die drei größten und einflussreichsten jüdischen Gemeinden im deutschen Raum und sind daher seit 2020 für die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO nominiert. Die Romantic Cities zeigen, dass Kultur und Natur Hand in Hand gehen und erzählen gleichzeitig, wie sie im Weltgeschehen verstrickt sind. Und wenn Sie Ihre Reise in die Romantic Cities planen, kann es gut sein, dass Sie dabei ein Stück Koblenzer Geschichte in den Händen halten. Karl Baedeker, deutscher Verleger und Autor des gleichnamigen Reiseführers, führte sein Verlagshaus in Koblenz.

Der anhaltende Lockdown stellt die Tourismusbranche weiterhin vor große Herausforderungen. Bitte beachten Sie daher, dass das öffentliche Leben und die touristischen Einrichtungen in Rheinland-Pfalz aufgrund der Covid-19-Pandemie weiterhin von starken Einschränkungen betroffen sind.

Aktuelle Termine von Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie auf den Websites der Städte sowie der GDKE:  idar-oberstein.dekoblenz.de ,​​​​ mainz.despeyer.deworms-neu.degdke.rlp.de

Dies ist eine Pressemeldung der Romantic Cities.

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