19.08.2020

Die Mosel - Römer, Reben und Reichsburg

Eine Region, die mit Wein und Kultur besticht


(rpt) Trier, die älteste Stadt Deutschlands, atmet an jeder Ecke römische Geschichte. Kaiser Augustus gründete im Jahr 16 vor Christus die Stadt an der Mosel, die auch „Roma Secunda“, das zweite Rom, genannt wurde. Die von den Römern hinterlassenen beeindruckenden Gebäude gehören zum UNESCO-Welterbe. Monumentales Wahrzeichen der Moselstadt ist das römische Stadttor Porta Nigra. Die Kaiserthermen, die jüngste der drei römischen Badeanlagen Triers, gehörten zu den größten des römischen Reiches. Nur 500 Meter entfernt beeindruckt das Amphitheater, das eigens zur Unterhaltung von 20 000 Römern erbaut wurde. Riesige Ausmaße hat die Basilika, der einstige Thronsaal Kaiser Konstantins. Die „Aula Palatina“ ist 33 Meter hoch und 67 Meter lang. Auf dem Viehmarkt sollte eigentlich ein Parkhaus entstehen, doch bei den Bauarbeiten kamen die Reste einer römischen Therme, eines Kapuzinerklosters und eines jüdischen Friedhofes zutage, die heute noch in der „Viehmarkttherme“ zu sehen sind. Auch der Trierer Dom, älteste Bischofskirche in Deutschland, und die Liebfrauenkirche sowie die Barbarathermen und die Römerbrücke stehen auf der UNESCO-Welterbeliste. Heute ist Trier eine junge und bunte Stadt, in der ein Bummel durch die Straßen mit vielen Restaurants und Läden zum Vergnügen wird.

An der Terrassenmosel zwischen Zell und Koblenz sind die Weinhänge so steil, dass die Reben nur auf schmalen, von Trockenmauern getrennten Terrassen Platz finden. Zwischen den Orten Bremm und Ediger-Eller steht der Calmont, Europas steilster Weinberg. Das Mikroklima bewirkt, dass der Riesling besonders gut gedeiht und seltene Tiere, wie zum Beispiel der Apollofalter, sich wohl fühlen. Der romantische Weinort Beilstein, die Weinstadt Cochem mit der Reichsburg, die Burgen Eltz, Ehrenburg und Thurant, Deutschlands einzige Glaubersalztherme in Bad Bertrich und die Festungsstadt Koblenz gehören zu den besonders sehenswerten Orten entlang dieses Moselabschnittes.

Auf den Wegen des Moselsteiges wandert es sich leicht und beschwingt. Mal federn die Schritte auf weichem Wald- und Grasboden, mal gibt es eine Kletterei im Gänsemarsch auf felsigen Pfaden und dann wieder spaziert man auf breiten Wegen zwischen den Reben dahin. Die Verlockung, hin und wieder einen Abstecher ins Tal zu machen, ist immer groß. Am Flussufer reihen sich die Winzerschänken mit lauschigen Innenhöfen und man merkt schnell, dass kein Ort dem anderen gleicht. In Traben-Trarbach bezaubern Jugendstilhäuser, in Neumagen-Dhron schippert man im Römerschiff über die Mosel, Beilstein besticht mit Ritterburg und mittelalterlichen Fachwerkbauten auf engstem Raum und in Cochem fasziniert die Reichsburg.

Streckenwanderer können bei nur moderaten Steigungen ordentlich Kilometer machen und finden unterwegs viele lauschige Rastplätze, um sich aus dem Rucksack zu verpflegen. Andere, für die eine gemütliche Einkehr auf einem Winzerhof, der Besuch einer Burg, einer Römervilla oder eines Marktes die Wanderung zum Erlebnis macht, haben entlang des Moselsteigs über maximal zwei Kilometer lange Zuwege ins Tal immer wieder Gelegenheit für einen Abstecher. Das ganze Jahr über finden in den Weinorten Weinfeste, Straßen- und Winzerhoffeste, Kunst- und Handwerkermärkte, Wander-Events, Fahrrad-Erlebnistage oder Kulturveranstaltungen wie das Mosel Musikfestival, Kunst- und Literaturtage statt.

 

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