25.01.2023

Den Römern auf der Spur

Rundtour durch den Ramersbacher Wald bei Bad Neuenahr


(rpt) Die Römer hinterließen auch in Rheinland-Pfalz vielfältige Spuren. Viele von ihnen sind noch heute im Wald versteckt, verborgen unter der Vegetation, die sich in mehreren Jahrhunderten über sie gelegt hat. Wer jedoch ein wenig aufmerksam ist und weiß, worauf es zu achten gilt, wird auch heute noch fündig werden.

Eisen lockte die Römer in den Wald

Im Ramersbacher Wald bei Bad Neuenahr zum Beispiel. Ein Blick auf den Waldboden an der Schutzhütte am Breiten Kopf zeigt, worauf es den Römern damals ankam: Unter der Deckschicht schimmert ein gelbliches Gestein hervor, das von roten und schwarzen Verfärbungen durchzogen ist – Eisen! Das also war der Grund, warum sie mitten in einem Waldstück hoch über dem Ahrtal siedelten.
Auf der „Rundtour Bad Neuenahr No. 5 – Durch den Ramersbacher Wald“ kommt man ihren Spuren näher. Die Strecke ist rund neun Kilometer lang und beginnt im Bad Neuenahrer Ortsteil Ramersbach. Der Weg führt durch lichtdurchflutete Laubwälder, die im Winter deutlich heller als im Sommer sind.

Reste einer antiken Industriesiedlung

Schließlich stößt man, einzigartig nördlich der Alpen, auf die 2000 Jahre alten Überreste einer alten Industrieansiedlung mit Rennfeueröfen, Werkstattgebäuden und Zisternen. Auch Überreste einer alten römischen Villa lassen sich hier entdecken - der von Schnee bedeckte Wald verleiht den historischen Zeitzeugen eine besondere Atmosphäre. Informationstafeln geben Auskunft über die römischen Hinterlassenschaften, die heute zudem ökologisch von Bedeutung sind: Der Ausgrabungsort mit seinen Tümpeln bietet Fröschen, Molchen und Insekten einen wertvollen Lebensraum.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/ahrtal sowie unter www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/wanderung/rundtour-bad-neuenahr-nr.-5-durch-den-ramersbacher-wald/17661202/

 

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Kategorien: Pressedienst, Ahrtal, Wandern,

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