18.11.2020

Auf kaiserlichen Spuren durch Speyer

Rundweg zum Rheinufer, in die Altstadt und zum Dom

(rpt) In Speyer gibt es auf eigene Faust viele stille Schönheiten zu entdecken, zum Beispiel auf dem Rundweg „Auf kaiserlichen Spuren durch Speyer“. Diese Tour verbindet romantische Parks und historische Baukunst. Sie beginnt am südlichen Eingang des Domgartens am Festplatz und führt zuerst an die Promenade am Rheinufer. Von dort geht es über Kopfsteinpflaster in die historische Altstadt Speyers. Die erste Sehenswürdigkeit wartet bereits nach wenigen Metern: das Kloster St. Magdalena. Dort wirkte die von den Nationalsozialisten ermordete Philosophin und Karmeliterin Dr. Edith Stein.

Kaiserdom fasziniert mit Architektur und Steinmetzarbeiten

Über die Hasenpfuhlstraße und den Mittelsteg ist bald der Holzmarkt mit der Dreifaltigkeitskirche erreicht. Verwinkelte Gassen führen auf die Maximilianstraße, die seit dem 11. Jahrhundert die Hauptachse der Stadt ist. Vorbei am Bischofspalais und am Historischen Museum der Pfalz Speyer geht es zum Kaiserdom. Als Hauptwerk romanischer Baukunst wurde der Dom 1981 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Der Kaiserdom in Speyer fasziniert mit seiner Architektur, den Steinmetzarbeiten und vielen Details. Markante Bauteile und theologisch wichtige Gestaltungselemente, wie die Heiligenfiguren über dem Hauptportal und die von dem Architekten Heinrich Hübsch reich verzierte Westfassade mit der großen Fensterrosette, sind besonders sehenswert. Die Rosette ist von einem Quadrat umrahmt, in dessen Ecken sich die Symbole der vier Evangelisten befinden.

Diese Symbole wurden wie der übrige Ornamentschmuck und alle Tier- und Kleinfiguren vom Pfälzer Bildhauer Gottfried Renn geschaffen. Der Künstler verewigte auch Zeitgenossen wie den Brezelverkäufer, den sogenannten Brezelbu, der in der Zeit der Erbauung des Westwerks lebte und als Speyerer Original galt. Über dem Westportal unter der Rosette sind die fünf Schutzpatrone Bernhard von Clairvaux, Erzengel Michael, Maria, Johannes der Täufer und Stephanus zu sehen.

Domnapf wird fürs Volk mit über 1500 Litern Wein gefüllt

Auf dem Platz vor dem Hauptportal des Domes steht der Domnapf, der die Grenze zwischen den Hoheitsgebieten von Bischof und Stadt markiert. Im Mittelalter spielte der Domnapf bei manchem Übeltäter eine rettende Rolle. Wer verfolgt wurde, weil er städtisches Recht verletzt hatte, sich aber noch in den Domnapf retten konnte, blieb vor Strafverfolgung verschont. Jetzt gilt das allerdings nicht mehr. Dafür wird ein anderer mittelalterlicher Brauch bis heute gepflegt, wenn zu besonderen kirchlichen Anlässen der Domnapf mit Wein für das Volk gefüllt wird. Immerhin passen über 1500 Liter hinein.

Wer ein kleines Abenteuer sucht, lädt sich die kostenlose App „City&Quest“ aufs Smartphone. Per GPS-Funktion gelangt man auf einer Art Schnitzeljagd von Station zu Station, an denen es jedes Mal etwas Neues zu sehen und zu entdecken gibt.

Weitere Informationen unter www.gastlandschaften.de/pfalz

Die Tour zum Stadtrundgang auf eigene Faust gibt es online im Tourenplaner Rheinland-Pfalz unter www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/stadtrundgang/auf-kaiserlichen-spuren-durch-speyer/1527277

Kategorie: Pressedienst, Allgemeines 2020, Kultur, Pfalz

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