21.10.2020

Liebe, Tod und Heldenmut

In Worms ist die Nibelungensage auf vielfältige Art erlebbar

(rpt) Worms und die Nibelungensage sind untrennbar miteinander verbunden. Die meisten Szenen  des um 1200 von einem unbekannten Dichter niedergeschriebenen Heldenepos spielen in und um Worms. Der Streit der beiden Königinnen Kriemhild und Brünhild zum Beispiel. Auf der Treppe des Doms läuten sie mit ihrem Gezänk den Untergang des Burgunderreichs ein.

Mittelalter-Epos im Wormser Nibelungenmuseum

Ganzjährig erlebbar ist das Mittelalter-Epos im Wormser Nibelungenmuseum. In zwei malerischen Türmen der Stadtmauer aus der Stauferzeit ist es untergebracht. Dort erwartet die Besucher eine ganz besondere Inszenierung: Mit der Stimme des Schauspielers Mario Adorf geleitet der unbekannte Dichter der Sage seine Gäste durch den Raum, ein begehbares Hörbuch, das die Zuhörer in den Bann zieht.

Die Nibelungenfestspiele lassen die blutige Geschichte von Eifersucht, Mord und Verrat lebendig werden. Im Sommer wird der Wormser Dom zur Kulisse eines höfischen Dramas, erzählt aus immer neuen Perspektiven mit hochkarätigen Film- und Theaterschauspielern. Parallel dazu wird der Heylshofpark zum Theaterfoyer mit einem exquisiten Dinner im Grünen, einem Glas Wein in der Rheinhessen-Lounge und spannenden Backstage-Führungen.

Sonderausstellung über Literatur der Stauferzeit

Wem das nicht genügt, der steigt hinab ins Mythenlabor, wo Kurzfilme rund um den Nibelungenmythos präsentiert werden. Kleine Abenteurer können  mit dem Computerspiel „Worms – anno Domini 1298“ auf Schatzsuche gehen.

Das Mythenlabor ist auch Schauplatz der Sonderausstellung „Hoher Mut, Liebe, Protest – Literatur zur Stauferzeit“, die noch bis zum 31. Oktober 2021 zu sehen ist. Dabei werden literarische Zeugnisse aus der Zeit der Heldenepik präsentiert, politische Dichtungen von Walther von der Vogelweide und Auszüge aus der Liederhandschrift „Codex Manesse“. Die Literatur-Schau ergänzt die Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen der Macht“, die noch bis 18. April 2021 im Mainzer Landesmuseum zu sehen ist.

Kategorie: Allgemeines 2020, Rheinhessen, Kultur

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