29.04.2020

Funkelnde Edelsteinminen an der Nahe

Achatabbau machte den Steinkaulenberg weltweit berühmt

(rpt) Es fühlt sich an, wie in einem Märchen: Tief unter der Erde verbergen sich rund um Idar-Oberstein funkelnde Schätze und jahrhundertealte Mineralien. Quarz, Achat, Jaspis, Amethyst oder Bergkristall gibt es in den Edelsteinminen im Steinkaulenberg zu entdecken. Sie sind die einzigen zugänglichen Mineralienminen in ganz Europa. Scheinwerfer und besondere Lichtquellen setzen die Minen imposant in Szene und schaffen eine magische und geheimnisvolle Atmosphäre.

Der Steinkaulenberg wurde 1375 zum ersten Mal erwähnt, als die Bekanntheit der Edelsteine – besonders der Achate – in der Region wuchs. Aus einem Beschluss im Jahr 1497 geht hervor, dass jeder dritte Zentner an die Herren von Oberstein und an die Landesherren abgegeben werden musste. Rund 1,5 Kilometer östlich vom Steinkaulenberg wurde 1548 die erste Achatschleiferei gegründet, die als Museum „Historische Weiherschleife“ noch heute existiert.

Mit Hacke und Pickel auf Edelsteinsuche

Die Grabungen nach Achaten und anderen Mineralien endeten 1875, weil viele Bergleute nach Brasilien auswanderten, um dort nach Edelsteinen zu suchen. Erst rund 100 Jahre später wurden die mittlerweile verschütteten Minen wieder freigelegt und ein 400 Meter langer Besucherstollen gebaut.

In einem Edelsteincamp können die Besucher – vor allem Kinder und Jugendliche – mit Hacke, Pickel und Spaten auf stillgelegten Abraumhalden selbst nach Mineralien graben und ihre Fundstücke mit nach Hause nehmen. Derzeit sind  Edelsteincamp, Mine, Besucherstollen und Museum aber aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen geschlossen.

Weitere Informationen unter www.gastlandschaften.de/nahe und https://weiherschleife-steinkaulenbergwerk.de

Kategorie: Nahe, Allgemeines 2020, Familie, Natur, Pressedienst

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