23.08.2018

Von Herzogen, Naheweinköniginnen und Gefillde Klees

Streifzüge durch die Städtchen in der Nahe.Urlaubsregion

(rpt) Im edlen mittelalterlichen Gewand und mit den Worten „Herzlich willkommen in Meisenheim, in der Stadt, in der einst die edlen Grafen von Veldenz und die Herzöge von Zweibrücken residierten“, eröffnet Renate Gilcher die Stadtführung durch Meisenheim am Glan. Die Tour beginnt vor der Schlosskirche, dem Wahrzeichen des mittelalterlichen Städtchens. Der Grundstein des Kirchenbauwerks wurde 1479 gelegt. Gemeinsam mit einem weiteren Haus stellt die Kirche den erhaltenen Rest des ehemaligen Schlosses von Meisenheim dar. Besonders sehenswert sind im Kircheninneren die Orgel der Gebrüder Stumm aus dem 18. Jahrhundert und das reiche Maßwerk an den Fenstern im Chor.

Anschließend führt der Stadtrundgang durch romantische Gässchen, vorbei an prächtigen Adelshöfen und Fachwerkhäusern. Der aufmerksame Zuhörer erfährt, dass der Name Meisenheim auf einen englischen Stammesfürsten namens Meiso zurückgeht, der den Ort im 7. oder 8. Jahrhundert nach sich benannt hat. Die Tour geht weiter zum spätgotischen Rathaus, zur Markthalle und über die Stadtmauer.

Erlebnisreich sind auch die Nachtwächterführungen, bei denen Anekdoten aus vier Jahrhunderten, kleine Überraschungen und ein abschließendes Menü auf die Gäste warten.

Ausgezeichnet: Das Winzerdorf Duchroth

Rund 20 Autominuten von Meisenheim am Glan, eingebettet in den Naturpark Soonwald-Nahe und auf leichter Höhenlage an der Naheweinstraße, liegt das Weindörfchen Duchroth. Bereits mehrmals durften sich die rund 600 Einwohner über eine Auszeichnung bei dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ freuen, 2017 sogar als Europa-Sieger. Schmucke Fachwerkhäuser und reich mit Blumenschmuck verzierte Winzerhöfe sind zu bewundern, ebenso wie das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, eines der ältesten in Rheinland-Pfalz. Dass es in Duchroth - zugleich Heimat von zwei Naheweinköniginnen - gesellig zugeht, belegen die zahlreichen Veranstaltungen, darunter Feste, Wanderungen und Weinverkostungen.

Mittelalterliches Herrstein

Im Café Zehntscheune in Herrstein werden „Gefillde Klees“ traditionell mit Speckrahmsoße und Apfelkompott serviert. Das regionaltypische Essen genießt man in dem historischen Gebäude, das mit seinem meterdicken Bruchstein-Mauerwerk und den mächtigen Eichenbalken ursprünglich zur Aufbewahrung von Zwangsabgaben der Bauern an die im Schloss residierenden Herrschaften diente. Nach der Stärkung kann das mittelalterliche Städtchen mit seinen Fachwerkhäusern, dem Uhrturm, der Kirche und dem bekannten Glocken- und Schinderhannesturm erkundet werden. Eine Nacht war Johannes Bückler, besser bekannt als Schinderhannes, in dem Turm eingesperrt. Die Geschichte wird auch beim Schinderhannes-Räuberfest mit großem Handwerker- und Bauernmarkt erlebbar, das immer am zweiten September-Wochenende stattfindet.

Info: Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstraße 37, 55606 Kirn, Tel.: +49 (0)6752/1376-10, Fax: +49 (0)6752/1376-20, info(at)naheland.net, www.naheland.net, www.facebook.com/NahelandTouristik

Kategorie: Nahe, Wein, Freizeittipp, Kultur, Allgemeines 2018

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