Hoch hinaus - Unterwegs als Gipfelstürmer

Pressedienst vom 11. August 2022

Rheinland-Pfalz ist ein Land der Mittelgebirge. Jede Landschaft hat dabei ihren eigenen Reiz und ihre eigenen Gipfel. Wir stellen die höchsten vor: den Donnersberg in der Pfalz, die Hohe Acht in der Eifel, den Aremberg im Ahrtal, den Erbeskopf im Hunsrück und die Fuchskaute im Westerwald.


11.08.2022

Hochgefühl im Westerwald

Von der Fuchskaute mit dem Rad entlang des Flüsschens Nister

(rpt) Im Westerwald ist nicht alles Wald. Zu den markantesten Landschaftsformen der Fuchskaute zählen ihre Heideflächen, die in Teilen unter Naturschutz stehen. 657 Meter hoch ist die Fuchskaute und damit die höchste Erhebung des Westerwaldes, ein Höhenrücken vulkanischen Ursprungs, der zur Verbandsgemeinde Rennerod im Nordosten der Region gehört. Der Berg ist Teil des Hochplateaus Hoher Westerwald, dessen Untergrund Basaltgestein bildet.

Heideflächen an der Bergflanke

Rund um die Fuchskaute kann man nicht nur schön wandern, sie ist auch Ausgangspunkt einer lohnenswerten Radtour: Unweit des Gipfels liegt die Quelle des Flüsschens Nister, an dessen Ufer ein rund 70 Kilometer langer Radweg entlangführt. Eine ebenso vielfältige wie erlebnisreiche Tour. Zu ihren Highlights gehört der Besuch im Kurpark von Bad Marienberg mit seinem Barfußweg, dem Kneipp-Becken und dem Apothekergarten. 

Ein weiterer Höhepunkt ist der Stöffelpark, ein Geoinformationszentrum in einem ehemaligen Steinbruch, das von der Entstehung der Gesteinsschichten im Laufe von Jahrmillionen erzählt. Wie wurde die Landschaft des Westerwaldes geformt, wie ist das mit dem Basalt und den Vulkanen an der Fuchskaute und anderen Erhebungen?

Das Deutsche Eck im Westerwald

Zu den lohnenswerten Zielen des Nisterradwegs gehören auch das Städtchen Hachenburg mit seinen alten Fachwerkhäusern und das Kloster Marienstatt in der Kroppacher Schweiz. Bei Heimborn-Ehrlich fließen Große und Kleine Nister zusammen, eine malerische Stelle, die im Volksmund zuweilen auch scherzhaft das „Deutsche Eck des Westerwalds“ genannt wird.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/westerwald sowie unter
www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/radtour/der-nister-radweg-eine-reizvolle-tour-von-der-quelle-bis-zur-muendung/3417903/ 
 

Weitere Informationen zu den Ausflugszielen unter www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Fuchskaute_Willingen/infosystem.html sowie www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Stoeffel-Park_Enspel/infosystem.html und www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Das-Deutsche-Eck-der-Kroppacher-Schweiz_Heimborn/infosystem.html


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11.08.2022

Wie eine Harfe im Wind

Kunst und Natur am 816 Meter hohen Erbeskopf im Hunsrück

(rpt) Unmittelbar an der Grenze des Nationalparks Hunsrück-Hochwald liegt im Hunsrück der Erbeskopf und lädt zu einer Vielzahl von Aktivitäten ein. Lange Zeit gehörte der Erbeskopf dem Militär und war für die Öffentlichkeit in weiten Teilen gesperrt. Heute ist der mit 816 Metern höchste Berg in Rheinland-Pfalz wieder für jedermann zugänglich. 

Im Reich der Wildkatze

Sein Wahrzeichen ist die begehbare Skulptur Windklang des Bildhauers Christoph Mancke: Eine Aussichtsplattform, die wie eine riesige hölzerne Harfe gestaltet wurde. Sie ist ein Erlebnis und gehört heute zu den gefragtesten Fotomotiven im weiteren Umkreis. Von hier aus hat man einen großartigen Blick über die Wälder des Hunsrücks und der Eifel bis ins Moseltal.

Eine ideale Umgebung für schöne Wanderungen. Der Erbeskopf liegt sowohl am Fernwanderweg Saar-Hunsrück-Steig (zehnte Etappe), als auch an der Traumschleife Gipfelrauschen. Der 7,4 Kilometer lange Premium-Rundwanderweg führt vom Gipfel des Erbeskopfs in den Nationalpark Hunsrück-Hochwald hinein. Ein Landschaftserlebnis der besonderen Art auf schmalen Pfaden in einer Umgebung, die nun wieder ganz der Natur gehört. Es ist der Lebensraum der Wildkatzen, die hier in den streng geschützten Wäldern eine Heimat haben.

Action im Waldseilgarten

Wanderer erleben die Verwandlung eines Wirtschaftswaldes in eine Wildnis. Hier dürfen die Bäume alt und Teil des natürlichen Kreislaufs werden, in dem Totholz eine lebenswichtige Funktion hat. Im Nationalpark wird sukzessive die Forstwirtschaft eingestellt und die Natur sich selbst überlassen. Zu den besonderen Schätzen gehören dabei die Reste alter Moorlandschaften: Im Ehlesbruch wurde ein altes Hangmoor renaturiert, über einen Steg können die Wanderer dieses außergewöhnliche Feuchtgebiet kennenlernen.

Am Fuße des Erbeskopfs liegt auch das Informationszentrum des Nationalparks, das Hunsrückhaus. Dort kann man sich über die vielfältige Natur informieren. In unmittelbarer Nähe befinden sich überdies ein Waldspielplatz, eine Sommerrodelbahn und ein Waldseilgarten. Action und Abenteuer, die in Kombination mit dem Naturerlebnis die Region auch zu einem interessanten Ziel für junge Leute und Familien machen.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/hunsrueck  sowie  www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/wanderung/nationalpark-traumschleife-gipfelrauschen/11478989/ und www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/fernwanderweg/saar-hunsrueck-steig-10.-etappe-boerfink-erbeskopf-thalfang-morbach/3322007/ 


Weitere Informationen zum Ausflugsziel unter www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Nationalpark-Hunsrueck-Hochwald_Birkenfeld/infosystem.html,  www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Aussichtsplattform-Windklang_Hilscheid/infosystem.html und www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Hunsrueckhaus_Hilscheid/infosystem.html


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11.08.2022

Aussicht mit Triumphbogen

Rund um den Donnersberg in der Pfalz gibt es viel zu entdecken

(rpt) Der Donnersberg ist mit 687 Metern die höchste Erhebung der Pfalz. Er ist dabei sowohl landschaftlich als auch kulturhistorisch ein Erlebnis. Schon die Kelten hinterließen dort ihre Siedlungsspuren sowie einen Ringwall, dessen Überreste man bis heute erkennen kann. Bei Steinbach wurde überdies ein Keltendorf errichtet, das einen Eindruck von der Lebensweise der Menschen in damaliger Zeit gibt. Es ist an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

König Ludwig zu Ehren

Am besten erkundet man den Donnersberg bei einer Wanderung. Eine 6,5 Kilometer lange Rundtour (Donnersberger Rundwanderweg 1) beginnt am Haus des Gastes in Dannenfels und führt von dort zum Aussichtspunkt Moltkefelsen, benannt nach einem preußischen Generalfeldmarschall, zu dessen Ehren dort auch ein stählerner Triumphbogen errichtet wurde. Vor allem am frühen Morgen sind der Blick und die Stimmung dort famos.

Man folgt nun immer der grünen Eins, passiert den Hirtenfels und kommt zum Ludwigsturm, der den Namen des legendären Märchenkönigs Ludwig II. trägt – ein Relikt aus den Zeiten, als die Pfalz zu Bayern gehörte. Seine Besteigung lohnt sich, von der Spitze hat man einen Blick auf die Pfälzer Wald- und Weinlandschaften. Am Fuße des Turms gibt es einen Kiosk, der Kleinigkeiten zum Essen und Trinken anbietet.

Wanderung zum Dampfnudelfelsen

Wie ein Pfälzer Leibgericht klingt auch die nächste Landschaftsform, der man begegnet: Der Dampfnudelfelsen sieht genauso aus wie er heißt, ist allerdings nicht ganz so weich wie die köstliche Mehlspeise, die es auf Pfälzer Märkten und in den Gaststätten gibt.
 
Ein kulturelles Erlebnis der besonderen Art ist schließlich auch das Trappistinnenkloster Gethsemani, das auf dem Wanderweg liegt. Die Nonnen dort sind für ihre Paramentenstickereien bekannt - im Klosterladen werden diese Kunstwerke der Nonnen verkauft.

Knapp 277 Höhenmeter umfasst die 6,5 Kilometer lange Wanderstrecke, eine Tour für leichte bis mittlere Ansprüche, für die man sich inklusive Pausen und Besichtigungen am besten einen halben Tag Zeit nimmt.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/pfalz sowie www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/wanderung/donnersberg-rundwanderweg-1-weg-ludwigsturm/43619959/  
 

Informationen zum Ausflugsziel unter www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Keltendorf-am-Donnersberg_Steinbach-am-Donnersbe/infosystem.htm und www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Adlerbogen-am-Moltkefels_Dannenfels/infosystem.html

 


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11.08.2022

Die ganze Eifel im Blick

Aussichtsreiche Wanderung zum Kegelberg Hohe Acht

(rpt) Ein Kegelberg hat den Vorteil, dass man von seiner Spitze eine Panoramasicht hat. So ist das auch im Falle der Hohen Acht: Der höchste Berg der Eifel gibt den Blick frei ins weite Umland mit seinen grünen Hügeln und Wäldern. Die Ruine der Nürburg sieht man ebenso wie den bekannten Nürburgring, bei klarer Wetterlage kann man selbst den Kölner Dom am Horizont erkennen.

Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Spitze

747 Meter ist die Hohe Acht hoch. Sie maß in Urzeiten sogar noch einige hundert Meter mehr, doch die Erosion hat den Basaltberg im Laufe der Jahrtausende abgeschliffen. So hat er seine heutige Kegelform bekommen. 

Auf seiner Spitze thront der 16 Meter hohe Kaiser-Wilhelm-Turm, ein denkmalgeschütztes Gebäude, das 1908/09 anlässlich der Silbernen Hochzeit des Monarchen errichtet wurde. Er ist frei zugänglich und der Blick von oben ist überragend.

Wandern auf der Eifelleiter

Wunderbar entdecken lässt sich die Hohe Acht bei einer Wanderung: Die dritte Etappe der 53 Kilometer langen Tour Eifelleiter führt dort entlang, eine abwechslungsreiche Tour mit landschaftlicher Vielfalt vom Rheintal in die Wälder der Eifel. Die knapp 22 Kilometer lange Etappe geht von Kempenich zur Hohen Acht und nach Adenau. Wer es etwas kürzer haben will, fährt mit dem Bus von Adenau zum Gipfel. Eine elf Kilometer lange Schnuppertour erschließt dort die Landschaft um den höchsten Berg der Eifel. Auch diese Wanderung endet im historischen Stadtkern von Adenau. 
Für Mehrtageswanderer auf der Eifelleiter gibt es vielseitige Kombiangebote für den Wanderurlaub.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/eifel sowie unter www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/fernwanderweg/eifelleiter-etappe-3-spessart-kempenich-adenau/13384425/ 

Weitere Informationen zum Ausflugsziel unter www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Hohe-Acht-mit-dem-Kaiser-Wilhelm-Turm_Kaltenborn/infosystem.html sowie www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Burgruine-Nuerburg_Nuerburg/infosystem.html 

 


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11.08.2022

Die hohen Herrschaften

Der Aremberg mit seiner Burgruine liegt auf der dritten Etappe des Ahrsteigs

(rpt) Die Grafen von Arenberg waren treue Parteigänger der Habsburger. Unter deren Oberherrschaft stiegen sie zu Fürsten und Herzögen auf. Entsprechend prachtvoll waren ihre barocken Schlossbauten, die sie im 18. Jahrhundert auf einem Gipfel  errichten ließen.

Die höchste Erhebung des Ahrtals

Diese liegen nun als Ruinen auf dem 623 Meter hohen Aremberg, der höchsten Erhebung des Ahrtals. Unweit der Quelle ist er zu finden, ganz im Osten jenes Flusses, der 2021 wegen seiner Überflutungen in aller Munde war. Der Aremberg ist ebenso gut zugänglich wie die Reste der Burgruine Arenberg, die wie die einstige Herrschaft tatsächlich mit einem „n“ geschrieben wird.

Der Berg Aremberg (mit „m“) wiederum heißt genauso wie die pittoreske Gemeinde, die an seinem Fuße liegt. Von dort startet auch die dritte und steilste Etappe des Fernwanderwegs Ahrsteig, der auf schmalen Pfaden über die Höhenzüge des Ahrtals führt. Sein höchster Punkt ist der Aremberg, den man gleich zu Beginn der dritten Etappe erreicht. Die bewaldete Kuppe bildet die Spitze eines erloschenen Vulkankegels, der zu den höchsten der Region zählt.

Landschaft steht unter Naturschutz

Die Reste der feudalen Schlossanlage sind eingebettet in eine Landschaft, die unter strengen Schutz gestellt wurde. Geschichte und Geologie bilden hier ein Ensemble, das Lebensraum für eine außergewöhnliche Flora und Fauna ist. 

Das alles kann man bei einer Wanderung auf dem Ahrsteig erleben. Der Aufstieg zu Burg und Berg erfordert ein wenig Kondition, doch er lohnt sich. Oben findet man Ruinenstücke aus verschiedenen Epochen, die einen Eindruck von der bewegten Vergangenheit der Burgherren vermitteln, die hier vom 12. bis zum 18. Jahrhundert residierten. Aus Ruinenresten wurde dort 1854 auch ein Aussichtsturm errichtet, der am 14. August und 11. September 2022 bestiegen werden kann.

Weitere Informationen unter www.rlp-tourismus.de/ahrtal sowie unter www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/fernwanderweg/ahrsteig-etappe-3-aremberg-bis-insul-19-4-km-/3324767/ 

Weitere Informationen zum Ausflugsziel unter www.rlp-tourismus.com/de/infosystem/infosystem/Burg-und-Schlossruine-Arenberg_Aremberg/infosystem.html


https://bilder.rlp-tourismus.com/app.html#/view/0f112ba0-02f7-11e6-8754-3d71dc185b53

https://bilder.rlp-tourismus.com/app.html#/view/17cbaae0-02f7-11e6-8377-f17e217885fe